Erscheinungsbild: |
|
Herkunft: |
|
Verbreitung: |
|
Größe: |
|
Eignung: |
|
Farben: |
|
Charakter: |
|
Ursprung
Diese Rasse gibt es noch nicht sehr lange, sie entstand aus der Kreuzung von Normannen und Englischen Vollblütern. Die Normannen wurden schon seit Jahrhunderten in der Normandie gezüchtet und durch Arabisches Vollblut, Berber und deutschen Warmblut beeinflusst. Im 19. Jahrhundert beginnt die moderne Zucht dieser Rasse, es wurden vermehrt Englische Vollblüter in der Zucht eingesetzt. Wodurch ein sehr edles Reitpferd entstand, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreute und unter den Namen Anglo- Normänner bekannt wurde.
Rassegründung und Cadre Noir
Im Jahre 1950 wurde das Stutbuch für diese Rasse eröffnet, darin werden alle Selle Français eingetragen. Zudem können Nachkommen von Anglo Arabern, Englischen Vollblütern und Französischen Trabern etc. erfasst werden. Erst im Jahre 1958 wurde der heutige Name Selle Français eingeführt, das Stutbuch ist offen
International bekannt ist die Rasse vor allem durch die Auftritte des Cadre Noir in Saumur, einer Reitschule ähnlich der Spanische Hofreitschule in Wien. Die Pferde werden in allen Bereichen der hohen Schule ausgebildet, dabei weisen sie aber nicht die Ausstrahlung von Lipizzanern oder Andalusiern auf.
Typen
Man unterscheidet einen leichten und einen schweren Typ, diese wiederum werden in verschiedene Größen eingeteilt.
Eigenschaften
In Frankreich werden die Pferde in allen Bereich eingesetzt, es gibt hervorragende Springpferde aber auch ausgezeichnete Dressurtalente. Die Rasse wird in Frankreich genauso vielseitig verwendet wie in Deutschland das Deutsche Reitpferd, inklusive der lokalen Warmblutrassen.
Informationen: |
|